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Praxis Kochen: Nudeln mit vegetarischem Bolognese

Lust auf Nudeln mit Bolo aber ohne Fleisch? Hier ein leckeres Rezept. Der Trick ist es, das Hack gut anzubraten und dann die Sauce länger köcheln zu lassen.

Zutaten

Für  4 Personen

  • 150 g  Möhren  
  • 1  kleine rote Paprikaschote  
  • 1  kleine Zwiebel  
  • 1  Knoblauchzehe  
  • 200 g  vegetarische Bolognese 
  • 1 EL  Olivenöl  
  • 1 EL  Tomatenmark  
  • 1 Dose (425 ml) stückige Tomaten  
  • optional: etwas Brühe
  • 400 g  Spaghetti  
  • 3 Stiele  Basilikum  
  •    Salz, Pfeffer  
  •    Edelsüß-Paprikapulver  
  • 1 Prise Zucker oder Honig

Optional: Parmesan

Zubereitung

25 Minuten

1.Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Paprika halbieren, putzen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Tofu in kleine Würfel schneiden.

2.Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin 2–3 Minuten andünsten. Möhren, Knoblauch und Paprika zugeben und weitere ca. 3 Minuten andünsten. Vegetarisches Bolognese dazugeben und scharf anbraten. Tomatenmark einrühren, kurz anschwitzen und mit Tomaten ablöschen. Wer mag kann auch etwas Brühe angießen. Zugedeckt mindestens 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

3.Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen von 2 Stielen klein hacken.

4.Gehacktes Basilikum in die Soße geben und mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker oder 1 TL Honig und Paprikapulver kräftig abschmecken.

5. Nudeln abgießen, abtropfen lassen und mit der Soße vermengen. Spaghetti auf Tellern anrichten und mit übrigem Basilikum garnieren. Wer mag, streut sich Parmesan über die Sauce.

Quelle: lecker.de Tofu-Bolognese (leicht verändert)

Verfasserin: Valeska Hermann

Allgemein

Praxis Kochen: Checkliste für das gemeinsame Kochen

  1. Rezeptsuche/Planung – Suche Rezepte und drucke sie aus. (Vorspeise, Hauptspeise, Beilage, Salat, Nachtisch)

Tipp 1: Achte auf saisonale Gerichte und gesundheitliche Aspekte (Fettgehalt, Vitamine etc.)

Tipp 2: Frage die TeilnehmerInnen nach bestimmten Allergien, Vorlieben (Fleisch?), Unverträglichkeiten.

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2. Einkaufsliste – Rechne das Rezept um, auf die Anzahl der Personen, die an deinem Essen teilnehmen und erstelle eine Einkaufsliste.

Tipp 3: Manche Zutaten kann man ersetzen, falls sie zu teuer sind oder nicht in deinem Supermarkt erhältlich.

Tipp 4: Überlege in welchen Packungsgrößen bestimmte Lebensmittel üblicherweise erhältlich sind: Kannst du den Rest problemlos als Vorrat nehmen (Haltbarkeit?) oder fällt dir ein weiterer Verwendungszweck ein?

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3. Einkauf – Kaufe in einem nahegelegenen Supermarkt ein.

Tipp 6: Vergleiche Preise, indem du auf den Preis pro 100g achtest. Lohnt es sich ggf. trotzdem das teurere Produkt zu nehmen? (Qualität, Bio?)

Tipp 7: Achte auf die Packungsgröße. Welche Menge brauchst du für dein Rezept?

Tipp 8: Achte bei Obst und Gemüse auf die Frische (verwelkte Blätter, faulige Stellen, Schimmel?) und bei sonstigen Lebensmitteln auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.

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4. Mis en place (franz. an den richtigen Ort stellen) – Bereite alles vor, was du schon vor dem Kochen vorbereiten kannst. Überlege die Reihenfolge der einzelnen Schritte und ordne alles entsprechend.

Was kannst du kleinschneiden?

Was kannst du abwiegen?

Was kannst du bereitstellen?

Welche Arbeitsgeräte benötigst du?

Musst du den Backofen vorheizen? Welche Temperatur?

Tipp 9: Vergiss nicht das Händewaschen.

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5. Gemeinsames Kochen und Essen

Tipp 10: Achte auf die Zeit- und Temperaturangaben im Rezept.

Tipp 11: Nutze kleine Pausen, um bereits aufzuräumen oder den Tisch zu decken.

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  • 6. Aufräumen

Tipp 12: Achte auf richtige Lagerung-was gehört z.B. wo in den Kühlschrank?

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Verfasserin: Valeska Hermann

Allgemein, Finanzen

5.Projekttag Finanz-Führerschein: Bin ich bereit für meine Reise in die Welt der Finanzen?

Mit Hilfe des Finanz-Führerscheins, der den Fragebögen eines Autoführerscheins nachempfunden ist, können am letzten Tag alle noch einmal ihr Wissen zum Thema Finanzen überprüfen.

Zum Abschluss werden die Teilnehmenden wieder aufgefordert, sich im Raum zu positionieren. Jeder wird noch einmal zu einer Stellungnahme aufgefordert: Gibt es eine Veränderung zum Beginn der Woche? Was haben die Einzelnen für sich aus der Projektwoche Finanzen für Erkenntnisse gezogen?

Quelle:

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4.Projekttag Wie funktioniert die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt?

Am vierten Projekttag beschäftigen sich die TeilnehmerInnen mit den Grundlagen der (sozialen) Marktwirtschaft. Begriffe wie Angebot und Nachfrage, Wettbewerb, Knappheit der Güter und soziale Sicherheit werden anhand von anschaulichen Beispielen gemeinsam geklärt. Mit Filmmaterial bekommen sie die Zusammenhänge und Mechanismen der deutschen Marktwirtschaft näher gebracht. Welche Rolle spielen sie selbst als KonsumentIn, zukünftiger ArbeitnehmerInnen oder auch vielleicht UnternehmerInnen im wirtschaftlichen System? Am Ende sollen sie Stellung beziehen können zu der Aussage: „Der Staat ist stets bemüht eine funktionierende Wirtschaft in seinem Land zu haben“. Gemeinsam wird diskutiert, welche Rolle der Staat für die Wirtschaft spielt und wie viel Einfluss er tatsächlich in einer globalen Welt hat.

Allgemein, Finanzen

3.Projekttag Wenn etwas passiert!- Welche Versicherungen brauchst du?

(Fiktive) Schlagzeilen aus den Nachrichten bzw. Fallbeispiele aus dem Alltag bringen die Teilnehmenden zum Nachdenken, welche Versicherungen sie dringend brauchen. Welche Versicherungen hat man automatisch, welche Versicherungen sollte man zusätzlich abschließen?

Im Anschluss recherchiert jeder anhand von Leitfragen eine bestimmte Versicherungsart und stellt die wichtigsten Punkte den anderen in einer Kurzpräsentation vor.

Allgemein, Finanzen

2.Projekttag Was kostet die Welt? Mein persönliches Budget

Unter dem Motto „Was kostet die Welt? Mein persönliches Budget“ geht es am nächsten Tag an die konkrete Planung für jeden Einzelnen für ihr zukünftiges Berufs- bzw. eigenständiges Erwachsenenleben.

Die Teilnehmenden sammeln für sich, welche Posten bei einer Lebensplanung als Erwachsener auf sie zukommt. (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Kosten für eigenes Auto, sonstige Ausgaben) Die Ergebnisse werden dann an die Tafel gepinnt, ergänzt und visualisiert. Dieses Schaubild zeichnet jeder für sich mit Hilfe eines Arbeitsblatts ab und versucht die Höhe der einzelnen Posten für seine oder ihre persönliche Lebenssituation zu schätzen. Diese Einschätzungen werden dann mit Hilfe einer Online-Recherche überprüft und konkretisiert: Wo kam es zu Fehleinschätzungen, welche Kosten wurden vergessen? Welche Eckdaten benötige ich überhaupt für meine Planung?  

In einem nächsten Schritt ermittelt jeder individuell mit Hilfe einer Internetrecherche, welches Gehalt in den einzelnen Ausbildungsjahren und dann später im Berufsleben mit wachsender Erfahrung für ihn oder sie zu erwarten ist. Dabei sollen die Teilnehmenden auch gleich die Begriffe Brutto-Netto sowie die unterschiedlichen Steuerklassen und Steuern mit Hilfe eines Online-Rechners kennenlernen.

Die Teilnehmenden werden zur Selbstreflexion angeregt: Kann ich mir meinen gewünschten Lebensstil sofort leisten oder muss ich zunächst auf einige Dinge verzichten? Wie teuer darf meine Wohnung sein? Brauche ich dringend eine Auto oder gibt es möglicherweise Alternativen? Gemeinsam werden in einem Unterrichtsgespräch die Schätzungen/ Rechercheergebnisse verglichen und diskutiert, wo es ggf. Stellschrauben in der persönlichen Planung gibt.

Quelle:

http://www.brutto-netto-rechner.info/

Allgemein, Finanzen, Projekte

1. Projekttag Finanzielle Grundbegriffe

Am ersten Tag wird zunächst das Vorwissen der Teilnehmenden aktiviert und Grundbegriffe geklärt.

Zu Beginn der Projektwoche werden die Teilnehmenden aufgefordert, sich im Raum zu positionieren, wie sicher sie sich beim Thema Finanzen fühlen. Jeder Einzelne wird kurz gefragt, warum er seine Position gewählt hat und was er oder sie meint, was beim Thema Finanzen alles dazu gehört.

Mit einem spielerischen Einstieg mit dem Brettspiel der SCHUFA „Finanz-ABC-Spielend durch den Alltag“ lernen die Projektteilnehmenden zunächst einmal Grundbegriffe aus den Bereichen Wohnen, Arbeit, Konto und Handy kennen. Was ist ein Kaufvertrag? Was ist eine Kontopfändung? Was sind Betriebskosten? Spielerisch kommen die jungen Erwachsenen über diese Begrifflichkeiten ins Gespräch.

Mit den Leitfragen „Was ist euer monatliches Budget?“ „Habt ihr einen Überblick über eure Einnahmen und Ausgaben?“ und „Wie gut kommt ihr damit aus?“ werden die Teilnehmenden aufgefordert, ihr aktuelles monatliches Budget zu ermitteln. Zunächst werden alle Einnahmen ermittelt. Dann werden alle festen Ausgaben aufgelistet. In einem dritten Schritt wird das Budget für veränderliche Ausgaben errechnet. Wie ist nun den Monatssaldo? Gibt es ein Plus oder entsteht ein Minus?

In einem nächsten Schritt sollen die Vorstellungen anhand der realen Ausgaben überprüft werden. Nach dem die Grundkategorien des monatlichen Budgets geklärt sind, wird den Teilnehmenden die kostenlose Haushalts-App „Money Manager“ vorgestellt. Für die restliche Woche werden die Teilnehmenden hier oder auf Papier ihre Ausgaben festhalten. Zusätzlich wird ihnen der Auftrag gegeben, Belege wie Kassenzettel zu sammeln.  

Quellen:

https://www.schufa.de/ueber-uns/schufa-macht-schule/

Heft „Mein Haushaltsbuch“ der Sparkassen Finanzgruppe Beratungsdienst Geld und Haushalt

https://www.chip.de/news/Die-besten-Haushaltsbuch-und-Finanz-Apps-Kann-zur-Zeit-jeder-gut-gebrauchen_106279424.html

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Pesto mal selbst gemacht

Diese Woche setzten sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Kräutern auseinander. Zu Beginn kauften sie unter anderem Basilikum, Minze und Oregano. Danach suchten sie nach geeigneten Rezepten und kochten Nudeln mit selbstgemachtem Pesto. Die Gruppe berichtet:

Wir waren erst beim Lidl einkaufen für das Pesto Rezept. Folgende Zutaten brauchten wir:

Pinienkerne (25 g)

Knoblauchzehen (geschält)

Salz (1 Prise)

Basilikum (30-40 g)

Parmesankäse (80 g)

Olivenöl (125 ml)

Pfeffer (1 Prise)

Die Zutaten haben wir alle gekauft und sind wieder zurückgekommen. Die Pinienkerne waren ausverkauft, dafür haben wir Cashewkerne gekauft. Dann haben wir angefangen das Pesto zu machen.

Photo by Pixabay on Pexels.com

Wie macht man das Pesto?

Basilikum, Olivenöl und Knoblauch im Mixer oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Dann die Nüsse und den Käse zufügen und noch einmal gut durchmixen. Das Pesto gegebenenfalls abschmecken und mit Salz und Pfeffer noch etwas nachwürzen.

Was isst man mit Pesto?

Zu Pesto passen Nudeln und als Beilage Tomaten mit Mozzarella.

Uns hat überrascht, dass das selbstgemachte Pesto besser schmeckt als ein gekauftes. Es war sehr cremig und hat sich toll mit den Nudeln verbunden.

Photo by Tima Miroshnichenko on Pexels.com

Verfasser: David Stoian-Bot

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Frühblüher – erkennen und einpflanzen

Die Tage werden wieder länger und die ersten Knospen des Jahres fangen an zu blühen. Welche Frühblüher gibt es und welche Besonderheiten haben diese? Diese Frage stellten sich die Teilnehmenden in der letzten Februarwoche. Frühblüher werden als Vorboten des Frühlings bezeichnet, da sie bereits ab Februar blühen. Diese Blumen speichern im Vorjahr in der Zwiebel oder in ihren Kriechwurzeln Energie, die sie dann im Frühjahr zum Wachsen brauchen. Im späten Frühling sind die Frühblüher bereits wieder verblüht und welken.

Krokus im Feld

Sie sind schön anzuschauen und bieten den Insekten erste Nahrung nach dem Winter. Folgende Pflanzen gehören unter anderem zu den Frühblühern: Krokusse, Narzissen, Tulpen, Schneeglöckchen und Hyazinthen.

Frühblüher einpflanzen

Nicht nur theoretische Inhalte wurden erarbeitet. Die Gruppe hat unter anderem Osterglöckchen und Primeln eingepflanzt, die jetzt den Eingang des BWHW schmücken. Dabei ist es wichtig, die Blumen vor dem Einsetzen in Wasser zu tauchen und die Erde zu lockern.

Frühblüher am Eingang des BWHW

Frühblüher gekauft und eingepflanzt von: Masar Berisha, Mohamad Samman und Mehmet Ucak

Verfasserin: Sarah Schmitt

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Die Weltmacht China

In China finden die Olympischen Winterspiele 2022 statt. Das gibt die Gelegenheit sich mit der chinesischen Kultur etwas näher zu beschäftigen. Im nachfolgenden ein paar interessante Links dazu:

  1. Chinesische Sprache und Schriftzeichen

Die chinesische Sprache entdecken kannst du mit dieser Chinesisch Lehrerin aus Berlin:

2. Die chinesische Kampfkunst der Shaolin Mönche Kung-Fu

Lerne mehr über das Training zum Kung-Fu Meister und das Ziel Geist und Körper zu stählen:

3. Die chinesischen Sternzeichen

Aktuell befindet sich China im Jahr des Tigers. Finde heraus: bist du im Jahr des Hundes oder der Schlange geboren?

https://www.chinarundreisen.com/chinesisches-horoskop/

4. China- Politik und Wirtschaft

Bei der Bundeszentrale für politische Bildung finden sich interessante Artikel zum Thema Politik und Wirtschaft in China:

https://www.bpb.de/themen/asien/china/44269/politik/

5. Kulturelle Unterschiede zwischen China und Deutschland

Falls du einen Besuch in China planst, solltest du dir die 5 folgende großen kulturellen Unterschiede genau durchlesen:

6. Sehenswürdigkeiten in China

In China gibt es sehr viel zu entdecken. Hier werden die Top 10 der Sehenswürdigkeiten aufgelistet:

7. Die Geschichte Chinas

Hier findest du einen gute, spannend gemachte Dokumentation vom Fernsehsender Phoenix über Chinas Geschichte:

Verfasserin: Valeska Hermann